| Sant’Angelo d’Ischia |
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ISCHIA die größte der Inseln im Golf von Neapel hatte historisch immer eine strategisch wichtige Position im Thyrrenischen Teil der Mittelmeeres. An der Südküste liegt eine Perle Ischias SANT´ANGELO ein altes Fischerdorf - der einzige Ort der Insel ohne Autoverkehr. Eine Oase der Ruhe und dennoch ein von internationalem Publikum gern frequentierter Ort mit 600 Einwohnen - ein Geheimtipp für Individualisten. SANT´ANGELO D`ISCHIA liegt an einem Hang, der den Hafen und die engen Gassen überragt, an dem sich die farbenfrohen Fischerhäuser und die stilistisch exakt eingepassten Hotels emporranken. Ein weiteres markantes Kennzeichen von S.Angelo ist ein über einen schmalen Sandstreifen mit dem Ort verbundene im Meer liegende, 105 Meter hohe Tufffelskegel vulkanischen Ursprungs, genannt „Torre“ (Turm), benannt nach den auf dem Berg befindlichen Resten eines alten sarazenischen Verteidigungsturms. Ein wenig unterhalb der alten Festungsanlage befindet sich auch die Ruine einer kleinen Kirche, die dem Erzengel Michael (Arcangelo S. Michele) geweiht war und der dem Ort auch seinen Namen gab (Sant´Angelo = heiliger Engel). Vom Torre aus hat man einen wunderschönen Blick auf ganz S. Angelo und die Piazzetta. Unvergeßlich ist es einen Drink auf der Piazzetta zu nehmen während man frischen Fisch und andere Spezialitäten in den verschiedenen rustikalen und gemütlichen Restaurants, die sich im Meer spiegeln, genießen kann. Zum Shopping verlocken exklusive Boutiquen mit allen großen Designermarken, exklusive Juweliere, Kunstgallerien, ein Antiquitätengeschäft und typische Keramik-Studios. Zum Baden Kuren und für die Schönheit und Wellness empfehlen sich die alten Thermalquellen aus der Römerzeit, die neuen, modernen Thermalgärten und Strände Chiaia di Rose, Cava Ruffano, Cava Grado und die Bucht von Sorgeto (hier ist das Baden das ganze Jahr über möglich, da hier Thermalquellen direkt im Meer sprudeln) sowie der Maronti Strand mit Cava Scura (alte Römertherme), Cava Petrelle, und die berühmte Fumarole, deren Dämpfe (90° C) teils unter dem Sandstrand teils im Meer hervorquellen. Sandbäder in diesem schwach radioaktiven (Radon) Sand helfen bei rheumatischen Beschwerden, Arthritis, Gelenkschmerzen u.ä. Dies ist einzigartig in Europa. Auch kulinarisch ist der heiße Sand zu nutzen: einmalig auf der Welt dürfte wohl auch das „pollo alla fumarola“ (Hühnchen in der Folie gegart) sein, das zum Garen im heißen Sand des Fumarole-Strandes vergraben wird. |